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Internationales Treffen über die Neiße

Orgateam Neisse TreffenIn Fortführung einer jahrelangen Tradition, wird in der Lausitzer Grenzregion 2014 wieder ein „Internationales Treffen“ organisiert. Mit dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit soll auch 2014 wieder auf die breite Ablehnung der aktuellen Planungen neuer Tagebaue beiderseits der Neiße aufmerksam gemacht werden. Dazu wurde innerhalb der Bürgerinitiative „Klinger Runde“ ein Organisationskreis von kommunalen Vertretern, Bürgerinitiativen und gesellschaftlichen Trägern aus dem deutschen und aus dem polnischen Teil der Lausitz gebildet. Für das Treffen im August wird es eine symbolische Verbindung über die Neiße geben. Daher heißt es für 2014: „Internationales Treffen über die Neiße“. „In Polen, Schweden und auch in Brandenburg sind 2014 Wahlen. Daher erhoffen wir uns dieses Mal eine sehr breite Beteiligung und eine starke überregionale Wahrnehmung“ so der Sprecher der „Klinger Runde“, Thomas Burchardt.

Gemeinsam mit dem „Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit“ der Gemeinde Schenkendöbern werden am 8.April im Kerkwitzer Gasthaus „Zum Dorfkrug“ die ersten Ideen der diesjährigen Protestaktion in Kerkwitz vorgestellt. „Es ist dieses Mal geplant, am 23. August 2014 mit einer Menschenkette die von Tagebauplanungen betroffenen Regionen grenzüberschreitend zu verbinden“ so der Sprecher der Klinger Runde, Thomas Burchardt.  Wer an der Idee einer Menschenkette interessiert ist und sich mit Ideen zur Gestaltung und Umsetzung einbringen möchte, ist zu dieser öffentlichen Veranstaltung herzlich eingeladen.

Datum: 8. April 2014

Zeit:    18:00 Uhr

Ort:     Gasthaus „Zum Dorfkrug“

Hauptstrasse 73
03172 Schenkendöbern, OT Kerkwitz

 

Hintergrund

Sowohl im deutschen als auch im polnischen Teil der Lausitz, sind durch mehrere neue Tagebaue mehr als 5000 Bürgerinnen und Bürger in über 20 Kommunen von Umsiedlung betroffen. Seit Jahren arbeiten die Kommunen, Bürgerinitiativen und gesellschaftliche Träger gegen diese Planungen zusammen.
Tagebauplanungen BRD: Jänschwalde- Nord, Welzow II, Nochten II
Tagebauplanungen Polen: Tagebau Gubin-Brody (mit insgesamt drei Teilfeldern)

Foto:
Mitglieder des Organisationskreises (vlnr):

Egbert Piosik, Bürgermeister Wiesengrund
Gert Richter, Ortsvorsteher Deulowitz
Hannelore Wodtke, "Grüne Zukunft Welzow"
Roland Lehmann, Ortsbürgermeister Kerkwitz
Gerald Märksch, Ortsbeirat Groß-Gastrose
Hannes Kell, „Lausitzer Allianz“
Thomas Burchardt, Sprecher "Klinger Runde"
Dorota Schewior, Bürgerinitiative "Keine Tagebaue in Gubin und Brody" Polen
Jürgen Handreck, Ortsvorsteher Taubendorf
Roswita Koch, Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit AGENDA Schenkendöbern
Jürgen Tränkle, Kreistagsmitglied der "Klinger Runde"
Anna Dziadeck, Bürgerinitiative "Keine Tagebaue in Gubin und Brody" Polen
Wilfried Pansow, Ortsbeirat Deulowitz
Karl-Heinz Cewe, BI Welzow
Matthias Berndt Kirchenkreise Cottbus und Guben (nicht auf dem Bild)