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Wahlprogramm 2014

1. Wir wollen erreichen, dass das Leben im Kreisgebiet lebenswert ist, die Menschen in unserer Region bleiben und hier Arbeit und Erholung finden. Dazu gehört der Erhalt der Natur, der sorbisch/wendischen Identität und die Akzeptanz unserer Geschichte.

2. Wir treten für die Schaffung von anderen neuen Arbeitsplätzen in unserer Region ein, um der sinkenden Zahl der Beschäftigten in den Kraftwerken und den Tagebauen unserer Region die gleichen Chancen zu bieten, wie den Steinkohle-Kumpeln im Ruhrgebiet. Parallel dazu fordern wir den geordneten und sozialverträglichen Ausstieg aus dem Braunkohlebergbau.

3. Wir fordern die Einbeziehung der Kommunalpolitik in die Klärung der Probleme der "Braunen Spree", da unser Umfeld (Talsperre, Spreewald, Flüsse etc.) und der Wirtschaftszweig Tourismus direkt betroffen sind.

4. Wir unterstützen den Aufbau der unabhängigen Schiedsstelle zur Regulierung von vermuteten Bergschäden (auch durch wieder ansteigendes Grundwasser).

5. Wir setzen uns für eine Entwicklung regionaler Wirtschaftskreisläufe innerhalb unserer Region und der bevorzugten Förderung klein- und mittelständischer Unternehmen ein.

6. Wir wollen eine stärkere Beteiligung der Bürger bei Entscheidungen durch den Kreistag erreichen, indem auch Bürgerinitiativen und Vereine gehört und deren Stellungnahmen berücksichtigt werden.

7. Wir treten für geringere Klassenstärken in Schulen und sozialverträgliche Zuschüsse bei den Fahrtkosten ein.

8. Wir sind dafür, dass die Bürger des Kreises, im Rahmen der Erstellung eines Bürgerhaushaltes mitentscheiden können, wofür Geld im Kreis ausgegeben wird.

9. Wir fordern die Verwaltungswege für die Bürger abzukürzen und überschaubarer zu gestalten.

10. Wir unterstützen eine zweckmäßigere Umsetzung der schon bestehenden Möglichkeiten, um Arbeitslosen wieder eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten.

11. Wir engagieren uns, um eine medizinische Grundversorgung in allen Orten des Kreises sicherstellen zu können.

12. Wir favorisieren eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Kreisverwaltung und der Stadt Cottbus und die Bildung einer Region, um Doppelarbeit zu vermeiden, Verwaltungskosten zu sparen und Wege zu verkürzen.

13. Wir fordern die breitere finanzielle Unterstützung der BTU Cottbus-Senftenberg zur Erforschung und Weiterentwicklung der Nutzung und Speicherung von alternativen Energieformen.

14. Wir setzen uns für eine stärkere Unterstützung der Menschen mit eingeschränkter Mobilität in allen Lebenslagen und die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention ein.

15. Wir unterstützen einen weiteren Ausbau der Familienbetreuung im Kreisgebiet, um Familien bzw. Alleinerziehenden und ihren Kindern schnell und unbürokratisch helfen zu können.

16. Wir machen uns für mehr ausgebildete Sozialarbeiter im Spree-Neiße-Kreis stark, welche sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in den Orten einsetzen und diese begleiten

 

Programm 2014 als PDF